Hybrides Arbeiten neu gedacht: zentrale Plattform statt Tool-Wildwuchs

Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Organisationen längst Normalität. Ein Teil des Teams sitzt im Büro, ein anderes arbeitet im Homeoffice oder unterwegs. Entscheidungen müssen trotzdem zuverlässig getroffen, Rechnungen geprüft und Verträge gesteuert werden. Im Alltag zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Rechnungen liegen in Postfächern, Verträge auf Fileservern, Fristen in Excel-Listen, ergänzende Informationen in Chatverläufen. Wer etwas sucht, findet es – aber selten auf Anhieb. Das Ergebnis ist eine fragmentierte Systemlandschaft, in der Transparenz und Steuerbarkeit mit jedem neuen „Hilfstool“ ein Stück weiter verloren gehen. Nicht der Einsatz der Mitarbeiter ist das Problem, sondern der Wildwuchs an Werkzeugen und Prozessen. Genau hier setzt das artner Business Center an: als zentrale Plattform für Rechnungen, Verträge und Dokumente – und als digitale Schaltzentrale für Organisationen, die hybrides Arbeiten dauerhaft professionell verankern wollen.

8 Minuten Lesezeit
February 13, 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Hybrides Arbeiten scheitert selten an der grundsätzlichen Technik, sondern an zersplitterten Systemen und unklaren Prozessen.
  • Informationen zu Rechnungen, Verträgen und Dokumenten sind über verschiedene Insellösungen verteilt – Transparenz, Fristenkontrolle und Verantwortlichkeiten leiden darunter.
  • Eine zentrale Plattform bündelt Dokumente, Workflows und Berechtigungen und wird zur digitalen Unternehmenszentrale.
  • Das artner Business Center vereint Rechnungsverarbeitung, Vertragsmanagement und Dokumentenmanagement in einer modularen, integrierten Lösung.
  • Organisationen gewinnen Zeit, Übersicht und Sicherheit – und schaffen ein belastbares Fundament für hybrides Arbeiten.

Warum bremst ein Tool-Wildwuchs hybrides Arbeiten aus?

In vielen Häusern ist die digitale Infrastruktur über Jahre gewachsen – und zwar entlang konkreter Anforderungen, nicht entlang einer Gesamtarchitektur:

  • E-Mail-Postfächer dienen als faktisches Archiv.
  • Fileserver beherbergen über Jahre gewachsene Ordnerstrukturen.
  • Ein DMS existiert, wird aber nur für ausgewählte Bereiche konsequent genutzt.
  • Fristen und Zuständigkeiten werden in Excel gepflegt.
  • Operative Abstimmungen laufen nebenher in verschiedenen Chat-Tools.

Für sich genommen ist jeder dieser Bausteine nachvollziehbar. In der Summe führen sie jedoch zu spürbaren Reibungsverlusten:

  • aufwändige Suche: Die aktuelle Vertragsfassung oder die genehmigte Rechnung muss über mehrere Systeme hinweg recherchiert werden.
  • Medienbrüche: Informationen werden exportiert, kopiert, ausgedruckt und erneut erfasst.
  • begrenzte Nachvollziehbarkeit: Wer wann welche Freigabe erteilt hat, ist oft nur mit zusätzlichem Aufwand rekonstruierbar.
  • Schattenstrukturen: Wenn zentrale Lösungen als zu schwerfällig erlebt werden, entstehen parallele Ablagen und private Listen.
  • Compliance-Risiken: Ohne konsistente, revisionssichere Ablage wird der Nachweis gegenüber Prüfern und Aufsichtsbehörden unnötig kompliziert.

Im hybriden Arbeiten treten diese Effekte besonders deutlich zutage. Wenn nicht klar ist, wo Informationen liegen und wie Prozesse laufen, entstehen Verzögerungen – unabhängig davon, ob jemand im Büro oder aus dem Homeoffice arbeitet.

Was braucht hybrides Arbeiten heute wirklich?

Hybrides Arbeiten ist mehr als die Kombination aus Videokonferenz-Software und VPN-Zugang. Drei Bausteine sind entscheidend, wenn Prozesse dauerhaft funktionieren sollen:

  1. Zentral verfügbare, strukturiert abgelegte Informationen
    Rechnungen, Verträge und relevante Dokumente müssen verlässlich auffindbar sein – mit einheitlicher Struktur, klaren Schlagworten und unabhängig vom Arbeitsort. Wer eine Akte öffnet, sollte alle wesentlichen Informationen im Blick haben, nicht nur Fragmente.
  2. Standardisierte, systemgestützte Workflows
    Prüfungs- und Freigabeprozesse dürfen nicht von individuellen E-Mail-Ketten abhängen. Sie brauchen klar definierte Abläufe, die das System führt, dokumentiert und bei Bedarf nachweisbar macht – von der ersten Prüfung bis zur finalen Freigabe.
  3. Rollenbasierte Berechtigungen und klare Zuständigkeiten
    Es muss eindeutig geregelt sein, wer Vorgänge sehen, bearbeiten oder freigeben darf. Nur auf dieser Basis verbinden sich Sicherheit mit Effizienz und Nutzerfreundlichkeit.

Vor diesem Hintergrund lautet die Kernfrage: Wie lassen sich diese Anforderungen in einer Lösung bündeln, ohne die jetzt schon komplexe Systemlandschaft weiter aufzublähen?

Eine zentrale Plattform statt Einzellösungen

Immer mehr Organisationen verabschieden sich von der Idee, jedes Problem mit einem eigenen Tool zu lösen. Stattdessen rückt der Plattformgedanke in den Mittelpunkt: Eine zentrale Business-Plattform fungiert als digitale Unternehmenszentrale, in der die kaufmännisch relevanten Informationen zusammenlaufen.

Die Vorteile sind deutlich:

  • weniger Komplexität: Eine einheitliche Oberfläche und ein konsistentes Bedienkonzept erleichtern die Einführung und reduzieren Fehler.
  • bessere Datenqualität: Stammdaten, Dokumente und Vorgänge werden zentral gepflegt und widerspruchsfrei gehalten.
  • weniger Medienbrüche: Prozesse werden durchgängig innerhalb der Plattform abgebildet – von der Erfassung bis zur Archivierung.
  • mehr Steuerbarkeit: Workflows, Rollen und Berechtigungen lassen sich an einer Stelle definieren und im laufenden Betrieb anpassen.

Das artner Business Center übersetzt diesen Ansatz konkret in die Praxis – mit klarem Fokus auf Rechnungen, Verträge und Dokumente.

Das artner Business Center im Überblick

Das artner Business Center bündelt drei spezialisierte Module auf einer gemeinsamen Plattform:

artner Invoice – digitale Rechnungsverarbeitung

  • Abbildung des gesamten Prozesses von der Erfassung über Prüfung und Freigabe bis zur Archivierung.
  • Automatisierte Workflows und unterstützende Erfassungsmechanismen entlasten insbesondere bei hohen Belegvolumina.
  • Etablierte Integrationen zu gängigen Buchhaltungs- und ERP-Systemen sorgen für einen medienbruchfreien Datenfluss.

artner Contract – Vertragsmanagement mit System

  • Zentrale Verwaltung sämtlicher Verträge inklusive Laufzeiten, Konditionen, Fristen und Wiedervorlagen.
  • Prüfungs- und Freigabe-Workflows stellen sicher, dass kritische Termine rechtzeitig erkannt und bearbeitet werden.
  • Rechnungen und andere Dokumente lassen sich direkt verknüpfen – so entsteht ein vollständiges Bild aus vertraglicher Basis und operativen Vorgängen.

artner Documents – Dokumentenmanagement für die Praxis

  • Revisionssichere Ablage und durchdachte Aktenkonzepte bilden das stabile Rückgrat für die gesamte Dokumentenwelt.
  • Eine klare, moderne Benutzeroberfläche unterstützt Anwender im Arbeitsalltag und erhöht die Akzeptanz im gesamten Haus.

Modulares Konzept: Schrittweise zur durchgängigen Lösung

Das artner Business Center ist konsequent modular aufgebaut. Alle Module können einzeln eingeführt werden – etwa mit einem klar umrissenen Einstiegsszenario wie der digitalen Eingangsrechnungsverarbeitung. Im Zusammenspiel entsteht daraus eine durchgängige Lösung: vom Eingang einer Rechnung über ihre vertragliche Zuordnung bis hin zur revisionssicheren Ablage – mit einheitlichen Workflows und einer gemeinsamen Datenbasis innerhalb einer Plattform.

Flexible Betriebsmodelle: On-Premise oder SaaS „made in Germany“

Beim Betrieb bleibt die volle Wahlfreiheit erhalten: Das artner Business Center kann sowohl im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) als auch als SaaS-Lösung aus deutschen Rechenzentren genutzt werden. In beiden Varianten stehen Datensicherheit, Verfügbarkeit und DSGVO-Konformität im Vordergrund. So lässt sich die Plattform nahtlos in bestehende IT-Strategien integrieren – ohne Abstriche bei Sicherheit und Compliance.

Wie sieht hybrides Arbeiten mit dem artner Businss Center in der Praxis aus?

Ein Beispiel aus dem Alltag macht den Unterschied greifbar:

  1. Eine Eingangsrechnung geht per E-Mail ein und wird direkt im artner Business Center erfasst und den passenden Stammdaten zugeordnet.
  2. Die zuständige Fachabteilung erhält automatisch eine Prüfaufgabe – unabhängig davon, ob sie im Büro oder remote arbeitet.
  3. Existiert ein entsprechender Rahmenvertrag, wird die Rechnung mit dem Vertrag in artner Contract verknüpft. Laufzeiten, Konditionen und vereinbarte Kontingente sind unmittelbar einsehbar.
  4. Eine freigabeberechtigte Person, etwa aus der Geschäftsführung, sieht die offenen Vorgänge im Dashboard und kann diese – bei Bedarf mobil – prüfen und freigeben.
  5. Nach der Freigabe werden die Informationen an das Buchhaltungssystem übergeben. Die Rechnung wird zusammen mit allen Kommentaren, Freigabeschritten und Verknüpfungen revisionssicher archiviert.

Der gesamte Prozess bleibt transparent, nachvollziehbar und unabhängig davon, von welchem Ort aus die Beteiligten arbeiten. Das System stellt den roten Faden bereit – die Mitarbeiter folgen ihm.

Hybrides Arbeiten braucht eine Plattform, nicht mehr Tools

Hybride Arbeitsformen erhöhen die Anforderungen an Struktur, Verfügbarkeit und Sicherheit von Informationen. Eine Vielzahl einzelner Werkzeuge kann diese Anforderungen nur begrenzt erfüllen – im Gegenteil, sie verstärkt oft die Komplexität.

Das artner Business Center bietet eine Alternative, indem es die Rechnungsverarbeitung, das Vertragsmanagement und das Dokumentenmanagement auf einer Plattform vereint. So wird hybrides Arbeiten von einer organisatorischen Daueraufgabe zu einem stabilen, steuerbaren Bestandteil der Unternehmensorganisation.

Informieren Sie sich jetzt über das artner Business Center und fordern Sie eine kostenlose Demo an.

FAQ / Häufige Fragen

Ersetzt das artner Business Center unsere bestehenden Systeme vollständig?

Das artner Business Center ersetzt in der Regel mehrere Insellösungen im Umfeld von Rechnungs-, Vertrags- und Dokumentenprozessen. Kernsysteme wie ERP oder Buchhaltung bleiben bestehen und werden angebunden.

Wie erfolgt die Anbindung an vorhandene ERP- und Buchhaltungssysteme?

Für gängige Systeme stehen erprobte Integrationsszenarien zur Verfügung. Über definierte Schnittstellen werden Stammdaten, Buchungsinformationen und Statuswerte ausgetauscht. Ziel ist es, dass Informationen dort gepflegt werden, wo sie entstehen – ohne doppelte Erfassung und ohne inkonsistente Datensätze.

Für welche Organisationen eignet sich das artner Business Center besonders?

Die Lösung richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen und Organisationen mit einer spürbaren Menge an Rechnungen, Verträgen und steuerungsrelevanten Dokumenten – etwa in Dienstleistung, Sozialwirtschaft, Handel oder Industrie.

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