Verträge werden heute selten noch in entspannter Runde am Konferenztisch unterschrieben. Stattdessen sieht die Realität wie folgt aus: verteilte Teams, Homeoffice, internationale Partner – und die Frage: „Können Sie mir das schnell digital unterschreiben?“. Digitale Unterschriften, auch als E-Signaturen bekannt, sind aus vielen modernen Vertragsprozessen kaum wegzudenken. Sie beschleunigen Abläufe und schaffen Transparenz – allerdings nur, wenn sie rechtlich sauber eingeordnet sind und in strukturierte Prozesse eingebettet werden. Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Digitale Signaturen regeln den eigentlichen Unterschriftsvorgang. Lösungen wie artner Contract setzen erst danach an – beim Management der bereits unterschriebenen Verträge, unabhängig davon, ob diese handschriftlich oder elektronisch unterzeichnet wurden.


Die Erwartungen an Geschwindigkeit sind gestiegen: Was früher per Post ging, soll heute kurz digital freigegeben werden. Gleichzeitig werden die Anforderungen an Compliance, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit immer höher.
Ohne E-Signatur bedeutet das in vielen Unternehmen:
Elektronische Unterschriften lösen einen zentralen Engpass:
Gleichzeitig gilt: Die digitale Unterschrift beendet den Unterschriftsprozess – nicht den Vertragslebenszyklus. Danach beginnt die eigentliche Arbeit im Contract Management: Verträge auffindbar machen, Fristen im Blick behalten, Verantwortlichkeiten klären und Risiken steuern.
Wer elektronische Unterschriften einsetzt, bewegt sich nicht im Graubereich. Gerade in der EU gibt es mit der eIDAS-Verordnung einen klaren Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste.
Für bestimmte Verträge, für die gesetzlich die Schriftform vorgeschrieben ist, kann eine QES erforderlich sein – etwa in besonders sensiblen Rechtsbereichen. Für viele B2B-Verträge ist sie hingegen nicht zwingend notwendig, kann aber als zusätzlicher Sicherheits- und Vertrauensfaktor dienen.
Wichtig: Welche Signaturart für Ihren konkreten Vertrag notwendig oder sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine Rechtsberatung, geben Ihnen aber eine solide Orientierung.

Richtig eingesetzt, sind E-Signaturen ein echter Hebel für effizientere Vertragsprozesse:
Diese Vorteile beziehen sich ausschließlich auf den Unterschriftsprozess. Was danach mit dem unterschriebenen Vertrag passiert – wo er liegt, wer Zugriff darauf hat, wie Fristen gesteuert werden – ist Aufgabe des Contract Managements.
Ein modernes Contract Management (Contract Lifecycle Management, CLM) besteht typischerweise aus mehreren Bausteinen:
artner Contract deckt bewusst nicht alle diese Schritte ab.
Die Lösung setzt ab Schritt 3 an: beim Verwalten, Strukturieren und Auswerten von bereits unterschriebenen Verträgen – egal, ob sie digital signiert oder klassisch auf Papier unterschrieben wurden.
Entscheidende Fragen im Alltag sind:
Genau an diesem Punkt setzt eine Lösung wie artner Contract an: als zentrale Plattform zur Verwaltung Ihres bestehenden Vertragsportfolios – nicht als Tool zur digitalen Signatur.

In vielen Unternehmen haben sich bereits Lösungen für digitale Signaturen etabliert – oder es wird weiterhin klassisch unterschrieben. Für artner Contract macht das keinen Unterschied: Entscheidend ist, dass ein unterschriebener Vertrag vorliegt.
Der typische Ablauf mit artner Contract sieht so aus:
Wichtig zu beachten:
artner Contract ersetzt keine digitale Signatur und bildet keinen Signaturworkflow ab. Die Lösung sorgt vielmehr dafür, dass nach der Unterschrift nichts verloren geht und Verträge aktiv im Tagesgeschäft genutzt werden können.
Vom Unterzeichnen zum Verwalten
Digitale Unterschriften sind längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein fester Bestandteil moderner Vertragsprozesse – sie machen Ihr Unternehmen schneller, flexibler und nachvollziehbarer in seinen Entscheidungen.
Ihr volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn die unterschriebenen Verträge strukturiert verwaltet werden. Lösungen wie artner Contract sorgen anschließend dafür, dass dieser Vertrag nicht im Archiv verschwindet, sondern als aktive Wissensquelle für Ihr Unternehmen nutzbar wird.
Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Ihre bestehenden Verträge – unabhängig davon, ob sie digital oder auf Papier unterschrieben wurden – mit artner Contract professionell verwalten können, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Das hängt von der Signaturart und dem Vertragstyp ab. Eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleichgestellt, wenn die Schriftform vorgeschrieben ist. Für viele B2B-Verträge reicht eine fortgeschrittene Signatur aus – im Zweifel sollte der konkrete Fall juristisch geprüft werden.
Nein. Contract Management funktioniert auch ohne elektronische Signatur – Verträge können weiterhin klassisch unterschrieben werden. Digitale Unterschriften sind kein Muss, aber ein starker Beschleuniger, vor allem bei vielen Verträgen und verteilten Teams. artner Contract verwaltet Ihre Verträge unabhängig davon, wie sie unterschrieben wurden.
Unterschriebene Verträge – ob digital oder analog – werden als Dokument in artner Contract abgelegt und mit Metadaten (z. B. Vertragspartner, Laufzeit, Kündigungsfrist, Volumen) angereichert. Auf dieser Basis lassen sich Fristen steuern, Auswertungen erstellen und Zuständigkeiten klar zuordnen.
Langfristig ist eine strukturierte Vertragsverwaltung wichtiger als die Art der Unterschrift. In der Praxis ist die Kombination ideal: