Raus aus dem Büro, rein ins Boot: Bei unserem Teamtag ging es mit dem Kanu durch das Altmühltal – mit beeindruckender Natur, kleinen Herausforderungen und viel Zeit für das gemeinsame Miteinander.
Raus aus dem Büro, rein ins Boot: Unser Teamtag führte uns am 23. Juli ins Altmühltal – nur rund eine halbe Stunde Fahrt von artner entfernt und doch mitten hinein in eine beeindruckende Naturkulisse.
Bei bestem Paddelwetter starteten wir in Eßlingen zu unserer Kanutour auf der Altmühl. Vor uns lagen rund dreieinhalb Stunden auf dem Wasser, jede Menge Natur und das eine oder andere kleine Abenteuer.
Gleich zu Beginn der Tour wartete eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region auf uns: die „Zwölf Apostel“. Die markanten Kalksteinfelsen ragen weithin sichtbar über dem Altmühltal auf und sind Überreste von Riffen aus dem Jurameer, das die Region vor Millionen von Jahren bedeckte. Heute gehören sie zu den landschaftlichen Höhepunkten des Naturparks Altmühltal.
Vom Kanu aus hat man darauf noch einmal eine ganz andere Perspektive. Statt an der Landschaft vorbeizufahren, bewegt man sich langsam mitten durch sie hindurch – vorbei an Felsen, Wiesen und bewaldeten Hängen.
Und langsam ist auf der Altmühl durchaus wörtlich zu nehmen. Viel Zeit also für Gespräche, zum Schauen – und natürlich zum Herausfinden, welche Paddeltechnik das eigene Boot am zuverlässigsten in Richtung Dollnstein bringt.
Nach etwa einer Stunde erreichten wir die Hammermühle. Direkt an der Altmühl gelegen, bot sich hier mit Biergarten und Rastplatz die perfekte Gelegenheit für eine Pause, bevor es anschließend wieder zurück aufs Wasser ging.
Spätestens im Kanu merkt man ziemlich schnell, dass kräftiges Paddeln allein noch lange nicht bedeutet, besonders schnell voranzukommen.
Wenn alle einen gemeinsamen Rhythmus finden, aufeinander achten und sich aufeinander verlassen können, läuft es. Man stimmt sich ab, reagiert aufeinander und findet gemeinsam die richtige Richtung.
Und ja – ein bisschen hat uns das dann doch an unseren Arbeitsalltag erinnert.
Denn auch dort funktioniert Zusammenarbeit am besten, wenn die Richtung klar ist, man sich gegenseitig im Blick behält und jeder seinen Teil beiträgt. Es braucht Abstimmung und manchmal auch jemanden, der die Richtung vorgibt – aber genauso wichtig ist, dass dabei alle mitgenommen werden.
Kurz vor Dollnstein wartete am Natursteinwehr Hagenacker noch einmal ein besonderes Highlight. Rund eineinhalb Kilometer vor dem Ziel führt mitten durch das Wehr eine Bootsrutsche – und damit direkt zur Frage: einfach machen oder doch lieber vorher noch einmal genauer hinschauen?
Wir entschieden uns fürs Machen.
Und auch diese kleine Herausforderung wurde gemeinsam und unbeschadet gemeistert. Danach ging es deutlich entspannter auf die Zielgerade nach Dollnstein.
Nach rund dreieinhalb Stunden Paddelzeit, vielen Gesprächen, viel Natur und vermutlich dem einen oder anderen Muskel, von dessen Existenz man vorher noch nichts wusste, erreichten wir schließlich unser Ziel.
Zum Abschluss ging es für uns in die Gaststätte „Zum Kirchenschmied“. Bei einem gemeinsamen Essen ließen wir den Nachmittag gemütlich ausklingen und hatten noch einmal ausgiebig Zeit zum Erzählen und Lachen.
Was von unserem Teamtag bleibt? Vor allem ein richtig schöner gemeinsamer Tag abseits des Arbeitsalltags. Zeit miteinander, viele Gespräche, besondere Eindrücke aus dem Altmühltal – und die Erfahrung, dass sich auch kleinere Herausforderungen ziemlich entspannt meistern lassen, wenn man sich aufeinander verlassen kann.
Und eine Erkenntnis nehmen wir dann doch mit zurück ins Büro:
Man muss nicht immer im selben Boot sitzen. Aber es hilft ungemein, wenn alle im gleichen Takt in dieselbe Richtung paddeln.