Mit der Erweiterung „Debitorische Buchungen“ lassen sich Ausgangsrechnungen, Weiterbelastungen und Intercompany-Verrechnungen direkt innerhalb von artner Invoice erstellen und verarbeiten. Debitorische Vorgänge können so nahtlos in bestehende kreditorische Workflows integriert werden.
In vielen Unternehmen entstehen debitorische Forderungen nicht ausschließlich im klassischen Vertriebsprozess, sondern auch im Umfeld von Eingangsrechnungen und internen Verrechnungen. Die Erweiterung „Debitorische Buchungen“ ermöglicht es, solche Vorgänge direkt innerhalb von artner Invoice abzubilden. Debitorische Belege wie Ausgangsrechnungen, Weiterbelastungen oder Gutschriften können dabei nahtlos aus bestehenden Prozessen heraus erstellt, verarbeitet und verbucht werden.
Während Systeme zur Rechnungsverarbeitung traditionell auf kreditorische Prozesse ausgerichtet sind, entstehen in der Praxis häufig auch debitorische Vorgänge innerhalb derselben Prozessketten.
Typische Beispiele sind etwa:
In vielen Organisationen werden solche Fälle bislang außerhalb des eigentlichen Rechnungsprozesses abgewickelt. Das führt häufig zu Systembrüchen, manuellen Arbeitsschritten und eingeschränkter Transparenz.
Die Erweiterung „Debitorische Buchungen“ setzt genau an dieser Stelle an und ermöglicht es, debitorische Vorgänge direkt innerhalb des bestehenden kreditorischen Workflows abzubilden.
Mit der Erweiterung lassen sich debitorische Belege direkt innerhalb von artner Invoice erstellen, verwalten und verbuchen. Dadurch können Forderungen, die im Zusammenhang mit einer Eingangsrechnung entstehen, ohne Systemwechsel weiterverarbeitet werden.
Zu den unterstützten Belegarten zählen unter anderem:
Die Erweiterung integriert sich dabei vollständig in die bestehende Prozesslogik der Rechnungsverarbeitung und nutzt die bereits vorhandenen Mechanismen für Aufgabensteuerung, Workflow und Buchungslogik.
Die Verarbeitung einer Ausgangsrechnung erfolgt innerhalb von artner Invoice analog zur Bearbeitung einer Eingangsrechnung. Dadurch bleiben Prozesse konsistent und für Anwender leicht nachvollziehbar.
Der typische Ablauf umfasst unter anderem folgende Schritte:
Sobald ein Zahlungseingang erfolgt, kann die Rechnung entsprechend verbucht und an die Finanzbuchhaltung übergeben werden.
Auf diese Weise entsteht ein durchgängiger Prozess für die Verwaltung und Nachverfolgung debitorischer Forderungen innerhalb der bestehenden Rechnungsworkflow-Struktur.
Die Erweiterung wird insbesondere dort eingesetzt, wo debitorische Forderungen im Kontext kreditorischer Prozesse entstehen.
Typische Beispiele sind:
Durch die Integration in den bestehenden Workflow lassen sich solche Vorgänge transparent dokumentieren, nachvollziehen und revisionssicher verarbeiten.
Die Erweiterung lässt sich nahtlos mit der Erweiterung „artner E-Invoice – Ausgang“ kombinieren. Auf dieser Basis kann aus einer erzeugten Ausgangsrechnung automatisch eine rechtssichere elektronische Rechnung im ZUGFeRD-Format erstellt werden. Die strukturierte Rechnung kann anschließend direkt an den jeweiligen Empfänger versendet werden.
Dadurch wird der Prozess von der Entstehung der Forderung bis zur elektronischen Rechnungsstellung vollständig digital abgebildet.
Mit der Erweiterung „Debitorische Buchungen“ wird artner Invoice um eine wichtige Funktion ergänzt: die Möglichkeit, debitorische Vorgänge innerhalb bestehender kreditorischer Prozesse abzubilden.
Unternehmen können damit Forderungen, die im Zusammenhang mit Eingangsrechnungen oder internen Verrechnungen entstehen, direkt im System verwalten. Das reduziert Systembrüche, erhöht die Transparenz und sorgt für eine konsistente Verarbeitung innerhalb bestehender Workflows.
In Kombination mit weiteren Erweiterungen wie artner E-Invoice – Ausgang entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess von der Forderungserstellung bis zur elektronischen Rechnungsstellung.
Welche debitorischen Belege können mit der Erweiterung erstellt werden?
Die Erweiterung unterstützt unter anderem Ausgangsrechnungen, Weiterbelastungen, Intercompany-Verrechnungen sowie Gutschriften.
Wie unterscheidet sich die Verarbeitung von der Bearbeitung einer Eingangsrechnung?
Die Verarbeitung erfolgt weitgehend analog zur Eingangsrechnung. Auch hier werden Aufgaben angelegt, Workflows genutzt und Buchungen erzeugt.
Können Zahlungsfristen und Forderungsstatus überwacht werden?
Ja. Offene Forderungen können im System nachverfolgt werden. Fristenkontrollen und Eskalationsmechanismen lassen sich ebenfalls abbilden.
Kann die Ausgangsrechnung als elektronische Rechnung versendet werden?
Ja. In Kombination mit der Erweiterung „artner E-Invoice – Ausgang“ kann aus der Rechnung eine ZUGFeRD-konforme E-Rechnung erzeugt und versendet werden.